App-foxyApp-foxy logoApp-foxy logo

Palette Home

Haus & Garten

4,2
Bewertung
1.00M
Installationen
Free
Preis
Palette Home icon
Werbung

Analysiert von App-foxy

Ich habe Palette Home vor allem als Werkzeug für die erste Phase einer Raumplanung genutzt: nicht, um sofort eine perfekte Innenarchitektur abzuliefern, sondern um Ideen sichtbar zu machen. Die App von Palette CAD AG gehört in den Bereich Haus und Garten, ist kostenlos erhältlich und richtet sich mit der Altersfreigabe USK ab 0 Jahren an ein sehr breites Publikum. Ihr Kern ist die Möglichkeit, Räume virtuell zu erstellen und verschiedene Einrichtungsvarianten auszuprobieren.

Das klingt zunächst schlicht, ist im Alltag aber durchaus nützlich. Wer vor einem leeren Zimmer steht, kann sich Größenverhältnisse und Laufwege oft nur schwer vorstellen. Ein digitaler Entwurf hilft dabei, aus „Das müsste passen“ ein konkreteres Bild zu machen. Meine Einschätzung fällt insgesamt positiv aus, allerdings mit einer wichtigen Einschränkung: Die App ist eher ein zugänglicher Ideen- und Planungshelfer als ein vollständiger Ersatz für professionelle Raumplanung.

Wie gut man sich in der Raumplanung zurechtfindet

Der wichtigste Eindruck bei der Nutzung entsteht nicht durch einzelne spektakuläre Funktionen, sondern durch den Wechsel zwischen Raumgestaltung und visueller Kontrolle. Ich kann einen Raum gedanklich von den Wänden aus aufbauen und danach prüfen, ob Möbel, Farben und Anordnung zusammenpassen. Gerade für Menschen, die mit abstrakten Grundrissen wenig anfangen können, ist die räumliche Darstellung hilfreicher als eine reine Liste von Maßen.

Das könnte dir auch gefallen

Mehr aus unserer Nachrichtenredaktion

Die Navigation wirkt dann am verständlichsten, wenn man schrittweise arbeitet. Zuerst sollte man die Raumform und die grundlegenden Abmessungen festlegen, danach größere Einrichtungsstücke platzieren und erst anschließend über Oberflächen oder kleinere Details nachdenken. Wer sofort alles verändern möchte, verliert leichter den Überblick. Mein praktischer Tipp: Erst den Raum als leere Hülle prüfen, dann Möbel ergänzen und erst am Ende dekorative Entscheidungen treffen.

Diese Reihenfolge ist auch für Nutzerinnen und Nutzer mit geringer Erfahrung sinnvoll. Man muss nicht schon wissen, wie ein professionelles Planungsprogramm funktioniert. Trotzdem bleibt die Aufgabe räumlich anspruchsvoll: Ein Objekt auf dem Bildschirm zu verschieben ist nicht automatisch dasselbe wie seine tatsächliche Wirkung im Zimmer zu verstehen. Die App nimmt einem die Vorstellungskraft also nicht vollständig ab, sie unterstützt sie.

Die Darstellung kann besonders bei Gesprächen mit anderen Personen helfen. Wenn mehrere Menschen über eine Küche, ein Wohnzimmer oder ein Schlafzimmer diskutieren, entstehen sonst schnell unterschiedliche Bilder im Kopf. Ein gemeinsamer Entwurf macht sichtbar, ob ein Vorschlag wirklich funktioniert. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber Papiernotizen oder einer Sammlung einzelner Fotos, die jeweils nur einen Teil der Idee zeigen.

Gleichzeitig sollte man die Bedienung nicht mit einem einfachen Fotoeditor verwechseln. Raumplanung verlangt Geduld, weil Änderungen immer Auswirkungen auf den Gesamteindruck haben. Ein Möbelstück kann an einer Stelle gut aussehen, aber einen Durchgang ungünstig verengen. Deshalb habe ich die virtuelle Ansicht nicht nur zum Dekorieren verwendet, sondern vor allem zum Hinterfragen meiner ersten Idee.

Lesbarkeit und visuelle Orientierung

Für die Lesbarkeit ist entscheidend, dass die App räumliche Informationen nicht ausschließlich in Zahlen ausdrückt. Die dreidimensionale Ansicht kann eine niedrigere Einstiegshürde bieten, wenn Grundrisse, Maßketten oder technische Zeichnungen schwer verständlich sind. Wer visuell denkt, erkennt oft schneller, ob eine Anordnung stimmig wirkt, als wenn nur eine Draufsicht vorliegt.

Das hat aber auch eine Kehrseite. Eine schöne Perspektive kann dazu verleiten, den Entwurf nach dem Aussehen statt nach seiner Alltagstauglichkeit zu beurteilen. Ich würde deshalb jede Variante aus mehreren Blickrichtungen prüfen und nicht nur die Ansicht verwenden, die am attraktivsten wirkt. Besonders bei kleinen Räumen ist dieser Schritt wichtig, weil ein einzelner Blickwinkel Engstellen leicht kaschieren kann.

Für Menschen, die schnell von vielen Auswahlmöglichkeiten überfordert sind, empfiehlt sich ein begrenzter Arbeitsablauf. Ich würde nicht gleichzeitig Möbel, Wandgestaltung und Raumaufteilung wechseln. Besser ist es, eine Entscheidung nach der anderen zu treffen und nach jedem größeren Schritt zu kontrollieren, ob sich die Orientierung verschlechtert. So bleibt die Planung nachvollziehbar, auch wenn man später zu einer früheren Variante zurückkehren möchte.

Die App ist außerdem interessant für Personen, die nicht gern zeichnen. Ein handgezeichneter Grundriss kann zwar schnell entstehen, er wird aber bei Änderungen unübersichtlich. In Palette Home lässt sich eine Idee dagegen als räumliches Szenario betrachten. Das spart nicht unbedingt jede Arbeit, reduziert aber die Hemmschwelle, mehrere Möglichkeiten auszuprobieren.

Werbung

Bei sehr kleinen Texten, feinen Bedienelementen oder komplexen Ansichten kann die Nutzung je nach Gerät und persönlicher Sehstärke anstrengender werden. Ich würde die Planung daher nicht in Eile erledigen und bei Bedarf die Darstellung des Geräts anpassen. Eine spezielle Eignung für bestimmte Seh- oder Bedienhilfen sollte man nicht voraussetzen; die tatsächliche Zugänglichkeit hängt stark vom verwendeten Smartphone oder Tablet und von den individuellen Einstellungen ab.

Motorische und sensorische Anforderungen im Alltag

Raumplanung auf einem mobilen Gerät bedeutet normalerweise, dass man Elemente auswählt, verschiebt und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik können solche Bewegungen schwieriger sein als einfache Texteingaben. Kleine Korrekturen an der Position eines Möbelstücks verlangen mehr Genauigkeit, als es auf den ersten Blick scheint.

Ich würde deshalb empfehlen, zunächst mit wenigen großen Objekten zu arbeiten. Ein grober Entwurf lässt sich leichter kontrollieren als eine detailreiche Szene, in der jede kleine Berührung eine andere Änderung auslösen kann. Wer Schwierigkeiten mit präzisen Gesten hat, profitiert davon, nicht sofort auf millimetergenaue Anordnung zu zielen. Für die erste Entscheidungsrunde reicht es meist, Laufwege, Größenverhältnisse und die grundsätzliche Platzierung zu beurteilen.

Auch sensorisch ist die App nicht für jede Situation gleich angenehm. Die räumliche Darstellung kann hilfreich sein, weil sie abstrakte Informationen in ein sichtbares Bild verwandelt. Gleichzeitig können schnelle Perspektivwechsel oder eine sehr detailreiche Szene anstrengend wirken, wenn man empfindlich auf visuelle Bewegung reagiert. Ich würde in diesem Fall langsam navigieren, Pausen einplanen und mich auf eine Ansicht konzentrieren, statt ständig zwischen verschiedenen Blickwinkeln zu wechseln.

Für Menschen mit Konzentrationsschwierigkeiten ist die App dann am stärksten, wenn sie als Werkzeug für eine konkrete Frage eingesetzt wird. Zum Beispiel: Passt ein Sofa an diese Wand, ohne den Weg zur Tür zu blockieren? Oder: Wirkt eine dunklere Wandgestaltung in diesem Raum zu schwer? Klare Einzelfragen verhindern, dass die Planung zu einer endlosen Suche nach Varianten wird.

Eine nicht offensichtliche Stärke liegt darin, dass man Entscheidungen zunächst ohne Kaufdruck durchspielen kann. Gerade bei größeren Anschaffungen ist das wertvoll. Ich kann eine Idee verwerfen, bevor ich Möbel umstelle, Material bestelle oder eine Wand streiche. Für Menschen, die Veränderungen im echten Raum als belastend empfinden, bietet die virtuelle Vorstufe eine ruhigere Möglichkeit, sich an eine Entscheidung heranzutasten.

Für Personen, die hauptsächlich per Sprache, Schaltersteuerung oder ohne präzise Berührung arbeiten, würde ich die App dagegen nur nach einem persönlichen Test empfehlen. Die Raumplanung selbst bleibt eine visuelle und interaktive Aufgabe. Die kostenlose Verfügbarkeit erleichtert diesen Test, aber sie garantiert nicht, dass jede Bedienform gleich gut funktioniert.

Ein realistischer Einsatz: das Wohnzimmer vor dem Möbelkauf

Ein typischer Fall wäre ein Umzug in eine kleinere Wohnung. Ich würde zuerst die wichtigsten Raumgrenzen anlegen und nicht sofort versuchen, das komplette Wohnzimmer nachzubauen. Danach kämen nur die Möbel hinein, die wirklich gesetzt sind: etwa ein Sitzmöbel, ein Tisch und ein Regal. Erst wenn diese Anordnung funktioniert, würde ich zusätzliche Elemente prüfen.

Werbung

Der entscheidende Test wäre für mich nicht die schönste Perspektive, sondern der Weg durch den Raum. Kann man bequem zur Tür gelangen? Bleibt genug Platz, um sich umzudrehen? Wirkt das Regal neben dem Fenster zu dominant? Solche Fragen beantwortet die App nicht automatisch, aber sie macht die Folgen einer Entscheidung sichtbar. Das ist mehr als eine reine Inspirationssammlung und zugleich ehrlicher als der Eindruck, ein virtueller Entwurf könne die reale Wohnsituation vollständig simulieren.

Für Familien oder Wohngemeinschaften kann dieser Ablauf Gespräche vereinfachen. Jede Person kann auf dieselbe Raumidee schauen, statt nur zu beschreiben, was sie sich vorstellt. Dabei würde ich Varianten getrennt halten und nicht jede Diskussion im selben Entwurf fortsetzen. Ein Entwurf für „viel Stauraum“, einer für „mehr freie Fläche“ und einer für „gemütliche Sitzplätze“ macht Zielkonflikte schneller erkennbar.

Auch bei einer Renovierung kann das nützlich sein. Wer zwischen mehreren Wand- oder Einrichtungsideen schwankt, kann die Wirkung im Raumkontext vergleichen. Der Vorteil gegenüber einzelnen Produktbildern besteht darin, dass nicht nur das Objekt selbst zählt, sondern seine Beziehung zu Wänden, Möbeln und Bewegungsflächen.

Für welche Situationen Palette Home gut passt

Die App eignet sich besonders für private Nutzer, die einen Raum vorbereiten, eine Einrichtungsidee erklären oder einen Umbau gedanklich durchspielen möchten. Auch Jugendliche können mit Begleitung einen Raum entwerfen, weil die Altersfreigabe sehr niedrig angesetzt ist. Das macht die Anwendung interessant für gemeinsame Projekte, bei denen nicht nur das Endergebnis, sondern auch der Entscheidungsprozess wichtig ist.

Menschen mit wenig Erfahrung in Innenraumplanung erhalten einen verständlicheren Einstieg als mit einem professionellen CAD-System. Der Name des Entwicklers, Palette CAD AG, deutet zwar auf einen fachnahen Hintergrund hin, doch ich würde die App nicht automatisch mit einem vollständigen Planungsprogramm für Architekturbüros gleichsetzen. Für präzise Bauplanung, verbindliche Installationsangaben oder die Abstimmung mit Handwerksarbeiten braucht man weiterhin geeignete Fachunterlagen und gegebenenfalls professionelle Beratung.

Im Vergleich zu einem einfachen Moodboard ist Palette Home stärker, sobald Raumproportionen und Positionen wichtig werden. Ein Moodboard zeigt Farben, Materialien und Stilrichtungen, sagt aber wenig darüber aus, ob ein Möbelstück im tatsächlichen Raum zu groß wirkt. Umgekehrt ist ein Moodboard oft schneller, wenn man nur eine Atmosphäre sammeln möchte. Wer noch gar nicht weiß, welchen Stil er sucht, sollte daher vielleicht zuerst Bilder und Materialien sammeln und erst danach in die räumliche Planung wechseln.

Gegenüber einem handgezeichneten Grundriss gewinnt die App durch die räumliche Vorstellung. Die Zeichnung bleibt jedoch überlegen, wenn man schnell eine grobe Skizze für ein Gespräch braucht oder ohne Gerät arbeiten möchte. Für eine spontane Notiz würde ich nicht jedes Mal eine digitale Szene aufbauen. Palette Home lohnt sich vor allem dann, wenn eine Idee mehrfach betrachtet, verändert oder mit anderen besprochen werden soll.

Professionelle Alternativen können besser sein, wenn exakte Maße, technische Details, umfangreiche Bibliotheken oder eine Zusammenarbeit mit einem Planungsbüro im Mittelpunkt stehen. Die Stärke dieser App liegt meiner Einschätzung nach nicht in maximaler Komplexität, sondern darin, dass sie eine visuelle Brücke zwischen einer vagen Idee und einer konkreteren Raumvorstellung bildet.

Werbung

Was man vor der Nutzung wissen sollte

Die App ist kostenlos, enthält aber In-App-Käufe zwischen 0,99 Euro und 79,99 Euro bei Abrechnung über Google Play. Für mich ist das ein Grund, vor dem Start zu prüfen, welche Funktionen im eigenen Arbeitsablauf tatsächlich gebraucht werden. Wer nur einen einzelnen Raum grob planen möchte, sollte nicht automatisch davon ausgehen, dass jede zusätzliche Möglichkeit notwendig ist. Die kostenlose Basis senkt die Einstiegshürde, während mögliche Käufe bei umfangreicheren Vorhaben bewusst eingeplant werden sollten.

Die aktuelle Version ist 5.6.157.5497 und setzt mindestens Android 9 voraus. Das ist für die Gerätewahl wichtig: Auf einem älteren Smartphone kann die Nutzung ausgeschlossen sein, selbst wenn das Gerät für andere Apps noch ausreicht. Für eine räumliche Darstellung würde ich außerdem einen größeren Bildschirm bevorzugen, sofern vorhanden. Auf einem kleinen Display lassen sich Details zwar ansehen, aber die Kontrolle über Positionen und Perspektive kann anstrengender werden.

Die Anwendung hat eine durchschnittliche Bewertung von 4,2 bei rund 6.800 Bewertungen und wurde über eine Million Mal installiert. Diese Reichweite spricht dafür, dass sie nicht nur für eine sehr kleine Fachgruppe gedacht ist. Sie sagt aber nichts darüber aus, ob die Bedienung zu den eigenen motorischen oder visuellen Bedürfnissen passt. Gerade bei einer interaktiven Planungs-App ist ein kurzer persönlicher Test aussagekräftiger als jede allgemeine Bewertung.

Ein weiterer praktischer Punkt ist die Erwartung an Genauigkeit. Ich würde Maße sorgfältig eingeben und trotzdem alle wichtigen Entscheidungen im echten Raum überprüfen. Wände sind nicht immer vollkommen gerade, Türen brauchen Bewegungsfläche und Möbel haben oft Sockel, Griffe oder Überstände, die in einer vereinfachten Darstellung weniger auffallen. Die App hilft bei der Vorstellung, ersetzt aber keine Kontrolle mit Maßband und Blick auf die tatsächliche Wohnsituation.

Wo die Zugänglichkeit an Grenzen stößt

Die größte Barriere ist die Kombination aus räumlichem Denken, visueller Darstellung und präziser Bedienung. Wer mit dreidimensionalen Ansichten schnell die Orientierung verliert, braucht möglicherweise mehr Zeit als bei einer klaren zweidimensionalen Skizze. Für manche Nutzer ist genau die virtuelle Perspektive der Vorteil, für andere wird sie zur zusätzlichen Informationsschicht.

Auch die Menge an Entscheidungen kann ermüden. Eine Raumplanung wirkt zunächst spielerisch, verlangt aber viele kleine Urteile: Was bleibt stehen? Was soll sichtbar sein? Welche Variante ist praktisch und welche nur optisch reizvoll? Ich würde die Arbeit deshalb in kurze Sitzungen teilen und nach jedem größeren Entwurf eine Pause machen. Das ist kein technischer Trick, verhindert aber, dass man aus Müdigkeit eine schlechte Raumaufteilung akzeptiert.

Wer auf starke Kontraste, große Beschriftungen oder bestimmte Eingabehilfen angewiesen ist, sollte die App gemeinsam mit den Systemeinstellungen des Geräts ausprobieren. Ob die Darstellung ausreichend gut lesbar ist, hängt vom Bildschirm, der Betriebssystemkonfiguration und der persönlichen Wahrnehmung ab. Eine allgemeine Zusage für jede Form von Barrierefreiheit wäre hier nicht seriös.

Für blinde oder stark sehbehinderte Personen ist ein rein visueller Raumplan naturgemäß nur eingeschränkt geeignet. In diesem Fall kann die App höchstens Teil eines größeren Prozesses sein, bei dem eine sehende Begleitperson die Darstellung beschreibt und Maße zusätzlich taktil oder verbal festgehalten werden. Wer vollständig ohne visuelle Rückmeldung planen möchte, findet in einer einfachen gesprochenen Maßliste oder einer gemeinsam erstellten Skizze wahrscheinlich die passendere Lösung.

Werbung

Auch bei eingeschränkter Beweglichkeit oder Zittern kann die Auswahl kleiner Elemente schwierig sein. Eine gute Strategie ist, zunächst grobe Varianten zu erstellen und die Feinarbeit einer vertrauten Person zu überlassen, ohne die eigenen Entscheidungen aus der Hand zu geben. So bleibt die App ein gemeinsames Planungsmedium, statt an der Präzision einzelner Gesten zu scheitern.

Mein inklusives Urteil zur Raumplanungs-App

Ich sehe Palette Home als hilfreiche Zwischenstufe: zugänglicher als professionelle Planungssoftware, aussagekräftiger als ein Moodboard und anschaulicher als eine schnelle Skizze. Besonders gut funktioniert sie für Menschen, die Räume visuell verstehen und vor einer Veränderung mehrere Möglichkeiten vergleichen möchten. Die virtuelle Darstellung kann Gespräche erleichtern, Fehlkäufe vermeiden helfen und Unsicherheit vor einer Renovierung reduzieren.

Ihre Grenzen sollte man trotzdem ernst nehmen. Die App ist nicht automatisch für jede Seh-, Bewegungs- oder Wahrnehmungssituation geeignet. Präzise Gesten, räumliche Orientierung und längere Konzentration können erforderlich sein. Außerdem bleibt eine virtuelle Ansicht eine Entscheidungshilfe: Für reale Wege, Maße und praktische Hindernisse muss man den Raum weiterhin selbst prüfen.

Ich würde sie einer Freundin empfehlen, die ein Zimmer neu einrichten möchte, aber noch keine professionelle Planung braucht. Ich würde sie ebenso empfehlen, wenn mehrere Personen eine gemeinsame Vorstellung entwickeln müssen. Weniger passend ist sie für jemanden, der ausschließlich schnell eine Einkaufsliste erstellen will, vollständig ohne visuelle Interaktion arbeitet oder verbindliche technische Baupläne erwartet.

Unterm Strich überzeugt mich der Ansatz, weil die App nicht nur schöne Einrichtungsideen zeigt, sondern den Raum als Ganzes erfahrbar macht. Wer langsam vorgeht, Varianten bewusst trennt und die Darstellung mit echten Maßen abgleicht, bekommt ein nützliches Werkzeug für bessere Entscheidungen. Die beste Nutzung sehe ich dort, wo Visualisierung und gemeinsames Ausprobieren wichtiger sind als maximale technische Präzision.

Häufig gestellte Fragen zu Palette Home

01

Was ist Palette Home und wofür kann ich die App verwenden?

Palette Home ist eine Raumplanungs-App, mit der sich Wohnräume digital gestalten und visualisieren lassen. Nach dem Anlegen eines Grundrisses können Nutzer Wände, Türen und Fenster platzieren sowie Möbel und weitere Einrichtungselemente hinzufügen. Die Anwendung eignet sich besonders für Renovierungen, Umzüge oder eine erste Planungsidee, ersetzt jedoch keine professionelle Architektur- oder Innenraumplanung.

02

Benötige ich besondere Vorkenntnisse, um Palette Home zu bedienen?

Für die grundlegenden Funktionen sind keine speziellen Kenntnisse erforderlich. Die Bedienung ist grundsätzlich auf Nutzer ausgelegt, die einen Raum schnell selbst planen möchten. Trotzdem kann es etwas Zeit dauern, bis man sich an die Eingabe von Maßen, das Zeichnen des Grundrisses und die Platzierung von Objekten gewöhnt hat. Wer sehr genaue Ergebnisse benötigt, sollte Maße sorgfältig prüfen und die Planung Schritt für Schritt durchführen.

03

Kann ich mit Palette Home einen vollständigen Grundriss erstellen und Möbel ausprobieren?

Ja, die App ist vor allem für die Erstellung einfacher digitaler Raumpläne und Einrichtungsideen gedacht. Nutzer können Räume anhand von Abmessungen anlegen, Öffnungen wie Türen oder Fenster berücksichtigen und verschiedene Möbelstücke im virtuellen Raum ausprobieren. Dadurch lässt sich besser einschätzen, ob eine Einrichtung passt. Die verfügbaren Elemente und die Genauigkeit können jedoch je nach App-Version und Plattform variieren.

04

Ist Palette Home kostenlos oder entstehen zusätzliche Kosten?

Ob Palette Home kostenlos genutzt werden kann, hängt von der jeweiligen Version, dem Betriebssystem und dem aktuellen Geschäftsmodell der App ab. Einige Funktionen können ohne Zahlung verfügbar sein, während erweiterte Werkzeuge, zusätzliche Inhalte oder bestimmte Exportmöglichkeiten möglicherweise kostenpflichtig sind. Vor dem Download sollten Nutzer die Angaben im Google Play Store oder App Store sowie Hinweise zu In-App-Käufen aufmerksam prüfen.

05

Auf welchen Geräten funktioniert Palette Home und worauf sollte ich vor dem Download achten?

Palette Home ist für mobile Geräte vorgesehen, wobei die genaue Verfügbarkeit von der verwendeten Android- oder iOS-Version abhängt. Vor der Installation sollten Nutzer kontrollieren, ob ihr Smartphone oder Tablet die technischen Anforderungen erfüllt und genügend freien Speicher besitzt. Für eine komfortable Planung ist ein größeres Display hilfreich. Außerdem können bestimmte Funktionen eine stabile Internetverbindung oder aktuelle App-Berechtigungen voraussetzen.

Werbung

Vorteile

  • Übersichtliche Oberfläche erleichtert die Planung von Räumen.
  • Farbpaletten lassen sich schnell speichern und wiederverwenden.
  • Inspirationen helfen bei der Auswahl passender Farbkombinationen.
  • Praktisch für erste Ideen vor Renovierung oder Möbelkauf.
  • Die Bedienung ist auch für Einsteiger weitgehend intuitiv.

Nachteile

  • Farbwiedergabe kann je nach Display deutlich abweichen.
  • Einige Funktionen sind möglicherweise nur eingeschränkt kostenlos nutzbar.
  • Ohne passende Fotos sind manche Analysefunktionen weniger hilfreich.
  • Für professionelle Farbplanung fehlen teils genaue Messwerkzeuge.
  • Die Qualität der Vorschläge hängt stark vom verwendeten Bild ab.
Palette Home

Palette Home

Haus & Garten

Galerie

Palette Home screenshot 1

Über diesen Eintrag

Wir stellen unabhängige Informationen zu mobilen Apps bereit, die von Drittanbietern entwickelt wurden. Diese Website besitzt, entwickelt oder vertreibt keine der aufgeführten Anwendungen. App-Namen, Logos und Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Die angegebenen Kontaktdaten und Richtlinien der Entwickler dienen nur zur Information. Bei Fragen zum Support oder zu Daten wende dich an den Entwickler unter skirk@palettecad.com, https://www.palettecad.com/kontakt oder http://www.palettecad.com/de/datenschutz.


Entwickler
Palette CAD AG
Support-E-Mail
Website
Datenschutzerklärung